Liebe Freundinnen und Freunde der Donaukultur!
Es gibt Menschen, die hinterlassen nicht nur ein Lebenswerk – sie hinterlassen Spuren in den Herzen der Menschen, die ihnen begegnet sind.
Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem Herausgeber und Gründer, dessen Name untrennbar mit unserem DonauKulturMagazin verbunden ist. Was einst als Idee begann, wurde durch seine Leidenschaft, seinen unermüdlichen Einsatz und seinen festen Glauben an die Bedeutung von Kultur zu einer über viele Jahre gewachsenen Plattform.
Franz Müllner war Ideengeber, Organisator, Netzwerker und vor allem ein Mensch, der Kultur als verbindende Kraft verstand. Mit großem Engagement initiierte er unzählige Veranstaltungen und Projekte. Besonders am Herzen lagen ihm dabei jene, die über den kulturellen Wert hinaus auch gesellschaftliche Verantwortung übernahmen. Über Jahrzehnte setzte er sich mit Benefizveranstaltungen für „Licht ins Dunkel“ ein und zeigte damit, dass Kultur und Menschlichkeit für ihn untrennbar zusammengehörten.
Wir, die mit ihm zusammenarbeiteten, erlebten seine Begeisterung, seinen Tatendrang und seinen unerschütterlichen Optimismus. Selbst große Herausforderungen begegnete er mit der Überzeugung, dass sich mit Engagement und Zusammenhalt vieles erreichen lässt.
Mit seinem Tod verliert die Kulturlandschaft im Tullnerfeld eine prägende Persönlichkeit. Wir verlieren einen Mentor und einen Menschen, der mit Herzblut für seine Überzeugungen lebte.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Menschen, die ihm verbunden waren.
Lieber Franz, danke, dass wir Teil deiner Vision sein durften!
Mit traurigen und dennoch herzlichen Grüßen
Dein Team der Donaukultur



