Donaukulturmagazin Ausgabe September 2026

WERBUNG Hightech mit Menschlichkeit Prim. Univ.-Doz. Dr. Thomas Müllner hebt Knie-, Schulter- und Hüftoperationen auf ein neues Präzisionsniveau In Österreich werden jährlich rund 23.000 künstliche Kniegelenke implantiert, Tendenz steigend. Trotz guter operativer Standards berichten laut Literatur bis zu 20 Prozent der Patientinnen und Patienten nach einer klassischen Knieprothese weiterhin über Schmerzen oder ein anhaltendes Fremdheitsgefühl im Gelenk. Prim. Univ.-Doz. Dr. Thomas Müllner, PhD, Vorstand der Abteilungen Orthopädie und Traumatologie am Evangelischen Krankenhaus Wien, begegnet dem mit hochmodernen, robotergestützten Operationstechniken und einem Konzept, das die individuelle Anatomie jedes Patienten in den Mittelpunkt stellt. Das „Ursprungsknie“ „Genauigkeit und individuelle Lösungen sind in der orthopädischen Chirurgie von grundlegender Bedeutung“, fasst Doz. Müllner sein Konzept zusammen. Kaum ein Mensch hat vollkommen gerade Beine – für den stabilen Sitz einer Knieprothese ist die exakte Ausrichtung entlang der individuellen Beinachse und Gelenklinie entscheidend. Genau hier setzt die „Ursprungsknie“-Technik an: Mithilfe eines Robotersystems (Cori oder Velys) und intraoperativer 3D-Navigation wird der Knochen zehntelmillimetergenau entfernt – exakt so, wie zuvor geplant. Das Ergebnis: ein stabiler Prothesensitz, eine minimalinvasive, schmerzarme Operation und eine rasche Rückkehr zu Sport und Alltag. Viele Patientinnen und Patienten vergessen im Alltag, dass sie überhaupt ein künstliches Gelenk tragen. Studien zu dieser Methode der funktionellen Ausrichtung zeigen eindrucksvolle Ergebnisse: 87,6 Prozent der Behandelten sind mit ihrer Knieprothese zufrieden oder sehr zufrieden, nur 2,7 Prozent unzufrieden. Der Forgotten Joint Score, ein Maß dafür, wie „natürlich“ sich ein künstliches Gelenk im Alltag anfühlt, stieg im Schnitt von 32,5 Punkten vor der Operation auf 79,3 Punkte danach Schulterchirurgie 4.0 Auch bei großen Schultergelenksoperationen setzt Doz. Müllner auf computergestützte Präzision.Wo eine Planung mit patientenspezifischen 3D-Schnittblöcken an ihre Grenzen stößt, kommt das Navigationssystem NextAR Shoulder zum Einsatz: Aus vorliegenden CT-Daten entsteht vorab ein virtuelles 3D-Modell der Schulter, anhand dessen Implantat und Position optimal auf die individuelle Anatomie abgestimmt werden; während der Operation verfolgt ein Tracking-System Instrumente und Implantat in Echtzeit. Die bereits in Europa, den USA und Japan etablierte Technologie ist nun auch in Österreich verfügbar und soll einen optimalen Prothesensitz, eine schonende Operation und eine schnellere Rehabilitation ermöglichen. Die AMIS-Hüftprothese mit Bikini-Schnitt Für den Hüftgelenksersatz nutzt Doz. Müllner die minimalinvasive AMIS-Methode (Anterior Minimally Invasive Surgery), kombiniert mit der „Bikini-Schnittführung“. Der Schnitt verläuft quer entlang der Leistenbeugefalte statt in Längsrichtung und folgt den natürlichen Spannungslinien der Haut. Das bringt neben den medizinischen Vorteilen der AMIS-Technik – reduzierte Weichteilschäden, schnellere Wundheilung – auch einen ästhetischen: Die Narbe liegt unauffällig in der Hautfalte. Wichtig ist die Einschränkung: Nicht für jede Patientin und jeden Patienten ist diese Schnittführung geeignet; individuelle Anatomie, Ausmaß der Gelenkschädigung und Gesundheitszustand entscheiden im Vorgespräch über die passende Methode. Der Mensch im Mittelpunkt Bei aller Technik bleibt für Doz. Müllner der Mensch im Zentrum: Jede Operation wird individuell geplant, jedes Gespräch dient dazu, gemeinsam die bestmögliche, maßgeschneiderte Lösung zu finden – als fundierte Grundlage für ein neues, schmerzfreies Kapitel im Leben. Fotos: Prim. Müllner Prim. Univ.-Doz. Dr. Thomas Müllner Hinweis: Bei medizinischen Behandlungen und Operationen kann keine Garantie für den Behandlungserfolg gegeben werden. Es ist wichtig, dass Patientinnen und Patienten sich der möglichen Risiken und Komplikationen bewusst sind und alle Fragen mit ihrer/m behandelnden Ärzt/in besprechen. Für ein Leben in Bewegung www.OrthoWien.at Orthopädie Traumatologie +43 1 208 07 17 wien@drmuellner.at Dr. Thomas Müllner www.drmuellner.at DONAUKULTURMAGAZIN 3/26 19

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