Land NÖ fördert Oper Klosterneuburg

LH Mikl-Leitner: Renommierte Sommerspielstätte als Sprungbrett für junge Talente

Das Land Niederösterreich bewilligt einen zweijährigen Fördervertrag mit der Stadtgemeinde Klosterneuburg für das Projekt „operklosterneuburg“ für die Jahre 2022 und 2023 über gesamt 300.000 Euro. Diesen Beschluss fasste die Niederösterreichische Landesregierung kürzlich in ihrer Regierungssitzung auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. 2022 wird die Oper „La Bohème“ von Giacomo Puccini gezeigt, für 2023 ist Giuseppe Verdis „Don Carlos“ geplant. „Die ‚operklosterneuburg‘ ist nicht nur eine äußerst renommierte Sommerspielstätte, sondern dient auch als Sprungbrett für junge Talente. So manche Weltkarriere startete hier im einzigartigen Ambiente des Kaiserhofes“, zeigt sich die Landeshauptfrau beeindruckt.

Der Standort zählt zu den renommiertesten Sommertheaterspielstätten des Bundeslandes. Sommerfestspiele finden im Stift Klosterneuburg bereits seit 1950 statt, seit 1994 wird durchgehend das Genre Oper gezeigt. Seit 1998 leitet der Niederösterreicher Michael Garschall den Spielort als Intendant. In diesen Jahren konnte sich die „operklosterneuburg“ zu einer der bedeutendsten Spielstätten für Open-Air-Oper in Mitteleuropa etablieren.

Der Standort punktet mit dem prunkvollen Ambiente des barocken Kaiserhofes des Stiftes Klosterneuburg – aufgrund der guten Akustik kann ohne elektronische Verstärkung gearbeitet werden – mit einem Schlechtwetter-Ausweichquartier in der Babenbergerhalle, mit einem kreativen Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene sowie mit einem deutlichen Fokus auf Nachwuchsförderung und die Entdeckung junger, talentierter Sänger.

© Oper Klosterneuburg